Burnout bis zur Verrentung

Burnout bis zur Verrentung

Beitragvon ollibaer » Sonntag 16. Oktober 2011, 15:02

ich denk die Ärzte sind auch ratlos wie es behandelt werden soll......
am einfachsten is für sie eine Verrentung gewesen und ich muß sehen wie ich fertig werde
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Re: Burnout bis zur Verrentung

Beitragvon Falk » Montag 17. Oktober 2011, 05:53

und gerade weil diese Ausrichtung manchmal so ist, muss sich der Einzelne selbst um sich, seine Lebenskraft und Wohlbefinden kümmern. Diese Verantwortung können einem die oft selbst überlastete und überforderte Ärzteschaft, Therapeuten und Coaches so oder so nicht abnehmen, egal wie gut sie auch sein mögen. Auch wenn die Experten als "Brücken" dienen, man selbst ist in der Pflicht sich um sich zu kümmern. Und mit etwas Wissen, Einsicht und aktiven Impulsen ist dies machbar und kann bald Früchte tragen.

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Re: Burnout bis zur Verrentung

Beitragvon ollibaer » Montag 17. Oktober 2011, 12:40

ich hab ein Jahr gekämpft um in ein Leben zurück zu kommen, aber es is nicht meins und die Umwelt kann mich nich verstehen das ich so nich leben will
wenn ein Mensch keinen Streß egal in welcher Form verträgt und nur noch mit Tabl .lebt und in der Einsamkeit seine Ruhe und Erträglichkeit dadurch erfährt
das kann mann doch nicht als Teil der Genesung verkaufen
ich will ein Leben haben .....mein Kopf soll mich endlich in ruhe lassen ........Körper und Geist nich mehr getrennt sein
die Umwelt soll es akzeptieren
vielleicht find ich dann ein neues Leben so ist es keins

danke Falk aber sowas wünscht mann niemanden was mir passiert is
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Re: Burnout bis zur Verrentung

Beitragvon Falk » Montag 17. Oktober 2011, 20:48

Hallo Ollibear, ich höre deinen Schmerz und deine Enttäuschung. Überhaupt keinen Stress mehr zu vertragen und nur mit Tablette zu funktionieren ist schrecklich. Dein Kopf scheint übervoll zu sein und der passive medikamentöse Ansatz scheint nicht zu wirken. Manche Ärzte wissen dann nicht mehr richtig weiter, verschreiben trotzdem weiter, da sie nichts anderes gelernt und nicht selbst geforscht, bzw. hinter die Kulissen geschaut haben. Bei dir aber, da die Hilfe von außen offensichtlich nicht richtig wirkt, was kannst du selbst für dich machen? Möglichkeiten gibt es einige, wie den Arzt wechseln, zu einem Heilpraktiker zu gehen, mit einem Psychotherapeuten zusammenarbeiten und auch die Möglichkeit zu lernen, wie man mit Gedanken anders umgehen kann. Ein Tipp dazu ist ein Buch von Eckhart Tolle mit dem Titel "Jetzt. Die Kraft der Gegenwart." Aber Achtung, das Buch stellt nämlich unter anderem das Beleben der Leidensgeschichte und das Opferdasein in Frage und das kann sich bei dem ein oder anderen Leser am Anfang beängstigend leer anfühlen. Aber auch wenn dies erst einmal schmerzen sollte, das wäre möglicherweise ein guter erster Schritt in die richtige Richtung von mehr Lebenskraft und Klarheit.
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Re: Burnout bis zur Verrentung

Beitragvon ollibaer » Dienstag 18. Oktober 2011, 06:12

ich danke dir das du versuchst mir einen Rat zu geben und Hilfestellungen ,aber eigentlich wollte ich Hilfe suchen weil so kann es nich mehr gehen
Ich kann auch nich mehr richtig lesen meistens nach 10 Minuten belastet mich das Lesen selbst Zeitung lesen geht nich hab schon seit 1,7 Jahren keine mehr lesen können
selbst hier schreiben is für mich eine schmerzliche Tat keine Formulare ausfüllen ...die Rentenpapiere hat mann für mich ausfüllen müssen
Der Psychologe sagt nach einen Jahr weiß nich ob es was wird , die Gutachten sehen keine Möglichkeit der Heilung mehr ...
ich lebe in Einsamkeit mit meinen Schmerz
ich danke dir das ich es einfach mal in ruhe aussprechen konnte und du mir nich nur erklärst ich sollte mich damit abfinden
ich kann so bald ich etwas Streß bekomm nich mehr reden also wollte ich über das Internet Zugang zu Menschen erhalten.
ich hab eine Frage was machst du Falk und wofür is das hier es gibt ja fast keine Beteiligungen
sorry einen schönen Tag wünsch ich dir
lg olli
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Re: Burnout bis zur Verrentung

Beitragvon Falk » Dienstag 18. Oktober 2011, 06:42

Ja, du hast Recht, die Beteiligung hier ist momentan nicht besonders hoch, auch wenn einige Menschen die Beiträge lesen und ihnen der ein oder andere Hinweis möglicherweise zugute kommt. Was ich hier mache? Ich weise auf ein paar Dinge hin, die allzu leicht übersehen werden, aber einen Unterschied zwischen Leiden und nicht-Leiden machen können, bzw. dazu beitragen können. Das Buch "Jetzt. Die Kraft der Gegenwart" gibt es übrigens auch als Hörbuch.
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Re: Burnout bis zur Verrentung

Beitragvon ollibaer » Dienstag 18. Oktober 2011, 17:51

einen schönen Abend
du solltest wissen das menschen wie ich heute gemieden werden weil mann denk ich hab einen Dachschaden... was ja auch nich ganz ohne is . sorry ich schreib so wie es am einfachsten für mich is ......einige denken das ich Behindert wäre aber es is nich so mein Kopf brauch nur länger manchmal erklär ich es den menschen das einer einen 10 Ltr Wassereimer versucht in ein Zahnputzbecher zu schütten :lol: geht schon dauert halt ........
meine Familie war der Meinung ich wäre in einer Klinik besser aufgehoben das schmerzt weil mann ja nur versucht zu leben
du erreichst die Menschen nur wenn du ihnen zeigst das du zuhören kannst denn es kann jeden passieren
lösen wirst du es auch nich denk ich jedenfalls
dann hast du einen nichts sagenden Namen für die Seite bin auch nur durch Zufall darauf gestoßen
ich würde sagen ein Leben mit Burnout was kommt danach Erfahrungen mit dem Leben verbrannt zu sein
einer hat mal gesagt ....erst leuchtest du als Mensch dann strahlst du dann glühst du dann bist du verbrannt
und nun versuch ich zu lernen wider zu leben

lg olli
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Re: Burnout bis zur Verrentung

Beitragvon Falk » Dienstag 18. Oktober 2011, 20:30

Lösen darf jeder selbst, aber hin und wieder gibt es Abkürzungen, die eingeschlagen werden können, wenn man die Zusammenhänge versteht und weiß wo es hingeht. Und dabei können Experten, Therapeuten und Ärzte mit mehr Erfahrung in dem jeweiligen Bereich hilfreich sein. Nur zuhören, tragen, ja und Amen sagen, das ändert in meiner Erfahrung nur selten etwas, zumindest dann nicht, wenn Veränderung gewünscht wird und das glaube ich, ist immer möglich (auch wenn es manchmal anders scheint). Hier ist ein Link zu der Arbeit, die wir in dem Bereich machen: http://www.humanflow.de
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Re: Burnout bis zur Verrentung

Beitragvon ollibaer » Donnerstag 17. November 2011, 20:41

tut mir leid wenn ich nix von mir hören lassen hab aber ich bin nich gesund geworden.
hab zeit gebraucht ....dauert alles bisl länger und denk immer so kann es nich weitergehn ich komm einfach nich mehr klar mit der Situation und warum wird Kopf nich mehr klar .ich möchte manchmal einfach alles ausschalten und dein Weg kann nich meiner sein dort kann mann das Problem nich beheben ,konnte nich mal zu Doc gehn macht es noch sinn ?
weiste es is einfach nich meine zeit ...ich steh jeden Tag auf und werde wahrscheinlich den Kampf verlieren
ich bin verwundet wie viele das hier doch anklicken oder es sind nur neugierige
jeder sagt ich soll doch endlich funktionieren ....ich kann nich warum ich war so stark es gab nix was ich nich konnte
warum ich warum ich
ich kann nich mal schreien weil ohne Stimme is es nur ein ächzen
tut mir leid
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Re: Burnout bis zur Verrentung

Beitragvon Falk » Donnerstag 17. November 2011, 21:50

Guten Abend Ollibear,

die dunkle Nacht der Seele kann sich unendlich dunkel, ohne Ende und auswegslos anfühlen. Glücklicherweise aber, auch wenn es Ihnen jetzt anders erschein mag, ist es nicht so. Der Schein trügt. Das Leben trägt Sie immer noch, wird Sie immer tragen. Sie werden begleitet. Es gibt Licht in der Dunkelheit und dieses Licht sind Sie, auch wenn dieses Licht gerade ziemlich überlagert ist. Ich weiß was ich schreibe aus eigener Erfahrung.
Versuchen Sie einmal für einen Moment ganz still in sich zu sein, ganz bewusst, ohne Mühe, ohne Interpretation, ohne Geschichte, ohne Lärm und ohne Machen und Tun. Verweilen Sie etwas in dem, dann können Sie es vielleicht spüren. Das, wovon ich spreche, ist ganz leicht zu übersehen, denn es ist ganz scheu und flüchtig. Es hat auch nichts mit Glauben, Hoffen oder Affirmation zu tun. Es ist kein Gefühl, kein Gedanke und nicht der Körper, sondern näher noch als die Stimme in ihrem Kopf, Ihre Hände und Ihre Füße. Die Stimme in Ihrem Kopf schickt Sie in die falsche Richtung, immer wieder. Sie hat zuviel Kraft gesammelt, Kraft die Sie ihr unbewusst geben. Fragen Sie sich aber einmal ernsthaft ob Sie tatsächlich diese Stimme sind? Falls ja, wer nimmt dann Ihre Gedanken wahr? Wer ist da sonst noch neben den Gedanken? Denken Sie nicht darüber nach, antworten Sie auch nicht sofort, sondern fühlen sie einmal in sich hinein. Falls nein, warum folgen Sie der Stimme? Geben Ihr all diese Kraft? Wie wären Sie ohne diese Stimme? Was wäre, wenn die Stimme irrelevant wäre und Ihre Depression nur aus der Fixierung auf die innere Stimme entsteht und nicht aus dem Versagen der Ärzte heraus, aus dem Umständen oder wegen fehlendem Serotonin?
In jedem Fall empfehle ich Ihnen auch einen Therapeuten/Therapeutin aufzusuchen, jemand der sehen kann und ein offenes Herz hat. Auch mit wenig Kraft ist dies möglich. Es tut gut in dieser Phase der Hoffnungslosigkeit jemanden zu haben, der liebevoll ist und weiß was er/sie tut, auch wenn Sie letztendlich selbst das Licht sehen müssen. Das kann nämlich niemand anderes für sie erledigen. Auch ein medikamentöser Ansatz ist manchmal sinnvoll und kann von Nöten sein, um wieder runter zu fahren und therapiefähig zu sein. Akzieptanz ist nie zu spät. Es ist nie zu spät.
Auch wenn Sie fühlen, dass es nichts Positives oder Lebenswertes gibt und Sie sogar auf dem Negativen bestehen, Ihr Verstand trickst Sie bereits wieder aus. Es gibt nämlich, egal wie Ihr Verstand es dreht und wendet, wenigstens eine positive Sache: meine Zeilen an Sie...
Lernen Sie sich kennen. Da ist vieles noch nicht entdeckt, vieles das befreit.
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