Auszüge aus "Hallo Mister Gott, hier spricht Anna"

Auszüge aus "Hallo Mister Gott, hier spricht Anna"

Beitragvon Falk » Freitag 16. März 2012, 10:54

Die folgendem Texte sind aus einem Kinder-/Jugen- und Erwachsenenbuch mit dem Titel:" Hallo Mister Gott, hier spricht Anna" von dem Autor Fynn, ein Pseudonym. Fynn schrieb diese wahre Geschichte über das Findelkind Anna.

Anna: "Fynn, du hast mich lieber als irgendwer sonst, und ich hab dich auch lieber als als irgendwer sonst.Aber mit Mister Gott ist das anders. Siehst du, Fynn, Leute lieben von außen rein, und sie können von außen küssen, aber Mister Gott liebt dich innen drin und kann dich nicht von innen küssen, darum isses anders. Mister Gott ist nicht wie wir. Wir sind blos ein bischen wie er. Aber nich sehr viel. Alle Leute haben verschiedene Standpunkte, aber Mister Gott nicht. Er steht auf allen Punkten."

Anna: " Gott hatte den Menschen geschaffen nach seinem Bilde, nicht nach seinem Aussehen, nach Händen, Füßen, Nasen, Ohren, sondern nach seinem Inneren. Nicht der Teufel macht den Menschen zu einer einsamen Kreatur, es ist seine Gottähnlichkeit, die ihn einsam macht."

Anna: Er hat den Menschen geschaffen nach seinem Bilde. Vielleicht hatte er einen großen Spiegel? Vielleicht sind wir die auf der anderen Seite, vielleicht sind wir die, die falschherum sind?deshalb machen wir vielleicht alles verkehrt? Im Spiegel ist alles falschherum. Rechts und Links sind Links und rechts. Und darum ist Gott auf der einen und wir auf der anderen. Er guckt da rein und da drin sieht er sich selber und dann sieht er sich drei, vier, millionenmal. Und die Millionen Mister Gott sind vielleicht wir, aber alle falschherum. Er kann uns sehen, aber wir ihn nicht. Wenn du in den Spiegel guckst, Fynn, dann siehst du dich. Aber dein Spiegel kann dich nicht sehen. Es kann doch aus dem Spiegel nicht rausgucken...Er kann nicht raus und darum kann es auch nicht so werden, wie Mister Gott. Höchstens so ähnlich."

Anna:" was ist das Größte, was Gott gemacht hat? Das Größte ist der siebte Tag.Da hat er nun alle Wunder in sechs Tagen fertiggekriegt. Und dann ruht er sich aus am siebten Tag. Warum hat er sich am siebten Tag ausgeruht? Nicht weil er müde war. Am siebten Tag hat er die Ruhe geschaffen. Das ist das wirkliche Wunder, er hat sich die Ruhe ausgedacht und dann geschaffen.Und all das Durcheinander, was er in Ordnung brachte, hat er in die Köpfe der Menschen reingestopft. Fynn:"Ganz komisch eigentlich, dieser Müll im Kopf. "
Anna:" Überhaupt nicht. Du mußt sogar zuerst soviel Müll im Kopf haben, bevor du wirklich weißt, was Ausruhen heißt."

Anna, die junge Meisterin, starb mit acht Jahren, als sie von einem Baum stürzte.
Falk
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