Frage zu Licht bei Meditation

Frage zu Licht bei Meditation

Beitragvon Valentin » Dienstag 9. September 2008, 09:02

Neulich passierte folgendes bei der Meditation:
Mein Geist war schon relativ klar und leer von Konzepten, das letzte was mein Mental noch realisierte war das mein gesamtes Sichtfeld flimmerte wenn man es so nennen man mag und auf einmal war da nur noch Licht und es war kein "psychisches" Licht wie wenn ich mir jetzt durch Imigination ein Licht vorstelle, letztenendes war es unbeschreiblich.
Gibt es irgendwelche möglichen Erklärungen dafür?
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Re: Frage zu Licht bei Meditation

Beitragvon Falk » Mittwoch 10. September 2008, 10:23

In den Schriften und von vielen Meistern wird Licht als der feinste wahrnehmbare Ausdruck von Bewusstsein genannt. Meditation kann diese Klarheit anregen. Nichtsdestoweniger, selbst diese subtile Erfahrung wird noch wahrgenommen. Es gibt einen "Beobachter", der das Licht beobachtet und danach darüber berichten kann. Der Beobachter ist also nicht einmal das Licht. Das was wir sind, ist nicht an das Licht gebunden. Zum Glück nicht, andernfalls müssten wir ständig hinter dieser Erfahrung hinterher rennen :)

Der indische Meister Ramana Maharshi beschrieb die Erfahrung des Lichts einmal als Nebeneffekt der Entspannung in das Sein. Ob ein Mensch überhaupt und in welchem Umfang diese Erfahrungen macht, hängt viel mit dem zusammen, was er energetisch "mitgebracht" hat. Aber wie mit allem was kommt, wird es irgendwann gehen. Das liegt in der Natur der Dinge die kommen.

Freude und Leichtigkeit,
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Re: Frage zu Licht bei Meditation

Beitragvon Valentin » Mittwoch 10. September 2008, 17:23

Da stimme ich dir zu, dass was unser Sein ist, scheint mir der unnennbare nonduale Grund zu sein oder wie immer man es auch nennen will.
Ich denke auch nicht das es sinnvoll solchen Erfahrungen hinterher zu jagen, weil gerade dann hat es bei "mir" nie funktioniert, eben auch aus dem Grund weil dann schon wieder ein Druck vom Ego mitmischte. :D
Andreas Tenzer:
Gipfelerlebnisse kann man nicht willkürlich herbeiführen, im Gegenteil:
Die hingebungsvolle Absichtslosigkeit ist eine notwendige Bedingung für ihr Auftreten. Sie konfrontieren uns mit der ernüchternden Tatsache, dass unser Leben zwischen den Gipfeln aus Tälern besteht.
Statt nach ekstatischen Erfahrungen des Einsseins zu schielen, sollten wir deshalb lieber gar nicht erst versuchen, aus dem Fluss des Lebens auszusteigen, und stattdessen ein Gewahrsein entwickeln, das uns möglichst dauerhaft im Bewusstsein des Einsseins verweilen lässt.


Und vielen Dank für die Antwort! :)
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Re: Frage zu Licht bei Meditation

Beitragvon Madrigal » Dienstag 27. Dezember 2011, 17:17

Ich bin gerade auf auch der Suche Energieblockaden zu lösen und deshalb starte ich bald mit Mediationstraining. Habe davor die Bücher Trauma-Heilung gelesen und auch viel darraus gerlernt. Meditation kann mir viel Kraft schenken und gerade das Vortellen von Licht kann meinen Geist befreien. Ich dafür immer so vor, dass ich mir vorstelle, dass mein Innerstes von Licht geflutet ist, was mich in einen tiefen meditativen Zustand bringen soll. Aber wie gesagt, ich bin da noch Anfänger und das Thema fasziniert mich sehr. Suche hier noch nach Hilfe bei der Auswahl der richtigen Techniken zur Meditation, mal schauen, was ich hier finden kann.....

Gruss
Howdy, ganz Liebe Grüße von Martin! Mail:kontakt@ search files net
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Re: Frage zu Licht bei Meditation

Beitragvon JvR » Donnerstag 5. Januar 2012, 04:21

Hallo Madrigal :-)

Ich finde, das klingt doch schon alles wunderbar. Was ich persönlich als sehr angenehm empfinde, ist eine Technik aus dem Bereich der Achtsamkeitsmeditaion. Hier kannst du dich z. B. ausschließlich auf deinem Atem oder auch auf die Druckpunkte zwischen der Sitzfläche und deinem Körper konzentrieren.
Es kann dann sehr einfach werden in sich zu gehen und Stille zu spüren.. Grundsätzlich empfinde ich es als sehr hilfreich, nicht all zu viel (weder vor noch in der Meditation) darüber nachzudenken, sondern vielmehr die aufkommenden Gedanken als Wolken am Himmel zu verstehen und diese, ohne sie festhalten zu wollen, vorbziehen zu lassen.

Betrachte es als Abenteuer und koste den Moment bewusst aus.

Ich wünsche dir viel Freude beim ausprobieren.

Alles Liebe,
Jan
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